Rhabarber Saison – alles, was Ihr schon immer wissen wolltet 19. April 2017

Von Ebru Wissen & Ideen

Rhabarber Saison

Wenn sich rote und grüne Töne langsam wieder auf den Wochenmärkten verbreiten, dann wissen wir:

Die Rhabarber Saison ist eröffnet!

Mit dem Rhabarber kommen auch schnell die ersten Sonnenstrahlen, frische Gerichte, weißer und grüner Spargel und bald sogar die ersten roten Erdbeeren – das macht den Rhabarber für mich zum klassischen Symbol des Frühlings.

Aber vor dem Kochen und Genießen stellen sich ein paar Fragen: Muss man die Rhabarber Stangen eigentlich schälen? Kann man das Gemüse auch roh essen? Ist es überhaupt ein Gemüse? Oder Obst? Und wann hat Rhabarber eigentlich Saison?

Bei uns erfahrt Ihr heute alles, was Ihr über die Rhabarber Saison wissen müsst!

Rhabarber Saison

Rhabarber Saison

Obst oder Gemüse?

Rhabarber zählt, aus botanischer Sicht, zu den Staudengewächsen aus der Familie der Knöteriche – ist also trotz der fruchtigen Säure kein Obst, sondern ein Gemüse!

Wann hat Rhabarber Saison?

Die Rhabarber Saison beginnt Anfang April und läutet die kurz darauf folgende Spargelzeit ein. Am 24. Juni gibt es den letzten regionalen Rhabarber.

Wo wächst Rhabarber?

Rhabarber ist total typisch deutsch! Oder? Tatsächlich stammt das Gemüse aus dem Himalaya in China. Seit rund 160 Jahren gibt es ihn in der deutschen Küche und ist jetzt ein regionaler Klassiker.

Muss man Rhabarber schälen?

Ja! Rhabarber sollte in der Regel geschält werden. Die festen Fasern der Schale sind nicht besonders angenehm zu essen. Vor allem der hohe Anteil an Oxalsäure macht die Schale allerdings unbekömmlich. Am besten schält Ihr die Stangen mit einem Sparschäler.

Wie soll man Rhabarber zubereiten?

Aus dem selben Grund, aus dem der Rhabarber geschält werden sollte, sollte er auch nur gegart verzehrt werden. Die rohen Stangen enthalten zu viel Oxalsäure, eine Fruchtsäure, die in großen Mengen Vergiftungserscheinungen verursachen kann.

Entfernt das Blatt und das untere Ende der Rhabarberstange. Den Rhabarber schälen, in Stücke schneiden und kurz in kochendem Wasser blanchieren. Das zum Blanchieren genutzte Wasser entsorgen und den Rhabarber nach Rezept weiter verarbeiten.

Kann man Rhabarber einfrieren?

Rhabarber lässt sich wunderbar aufbewahren – gekühlt und gefroren. In ein feuchtes Küchentuch gewickelt könnt Ihr ihn bis zu eine Woche im Kühlschrank aufbewahren. Eingefroren im Tiefkühlfach hält er sich sogar ein ganzes Jahr! Dafür müsst Ihr einfach die Rhabarberstangen waschen, trocknen, schälen und klein schneiden. Portionsweise in einen Gefrierbeutel geben und einfrieren. So habt Ihr auch im Winter noch Frühlingsgefühle!

Rhabarber Saison: So schält man Rhabarber am besten

Rhabarber, egal ob in süßer oder herzhafter Kombination, hat es uns einfach angetan. Und gerade jetzt, von April bis Juni, ist er aus unserer Ideenküche gar nicht wegzudenken! Was wir alles mit ihm kochen und backen, erfahrt Ihr in den nächsten Wochen. Die ersten zwei leckeren Rhabarber Rezepte, unsere süße Tarte und eine spritzige Schorle, erwarten Euch schon ganz bald auf dem Blog!

Psst: Demnächst gibt es Rhabarber auch in unserer Box, kombiniert mit leckeren Schweinemedaillons!

Viel Spaß schon mal beim Wochenmarkt-Schlendern,
Eure Ebru

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