Chilisauce selber machen

17. Februar 2016
Von Nadine Kochen & Backen

    Chilisauce selber machen: Chilis

    Gehört Ihr auch zu den Menschen, denen im Restaurant „Extra-scharf“ nicht scharf genug ist? Dann haben wir heute genau das Richtige für Euch! Ein Rezept mit dem Ihr Euch die Chilisauce selber machen könnt – ganz nach Eurem Geschmack.Auch wenn die Grill-Saison noch ein bisschen hin ist – wir finden diese Sauce gehört in jede Saucen-Sammlung! Sie mag zwar nicht die schärfste Sauce der Welt sein, aber kann sicherlich dem einen oder anderen schon die Tränen in die Augen steigen lassen und zum Schwitzen bringen 😉

    Chilisauce selber machen: Mixen der Zutaten

    Scharfe Chilisauce selber machen

    Ingredients

    • 5 große Handvoll Scotch Bonnet Chilis
    • 6 Knoblauchzehen
    • 1 Bund Koriander
    • 1 TL Meersalz
    • 1 Limette
    • 200 ml Weißweinessig

    Instructions:

    1. Die Chilischoten waschen, die Stiele abschneiden und bei der Hälfte die Kerne entfernen (die Kerne sind das Schärfste an der Chilischote, wer es also weniger scharf mag, kann auch die Kerne der Chilischoten entfernen). Anschließend die Chilis grob hacken.
    2. Auch den Koriander und Knoblauch grob hacken.
    3. Die gehackten Zutaten in einen Mixer geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
    4. Den Essig, das Meersalz und den Saft der Limette hinzugeben und erneut mixen.

    Bitte passt auf, dass Ihr nach der Zubereitung alle Oberflächen gründlich reinigt und vor allem Euch die Hände gründlich wascht. Denn die Chilis brennen nicht nur beim Essen, sondern leider auch, wenn man sich mit den Chili-Fingern in die Augen fasst! Ich kann Euch sagen: Das ist keine tolle Erfahrung. Das gilt natürlich auch für die Zubereitung unserer HelloFresh Rezepte, denn auch da verwenden wir gerne mal die ein oder andere Chilischote. Falls Ihr noch ein paar Tipps braucht, wie Ihr die Chilischoten am besten schneiden könnt, schaut doch noch mal hier rein.

    Chilisauce selber machen: Fertige Sauce

    Wie scharf ist zu scharf? – Eine persönliche Einschätzung

    Vor einigen Wochen war ich zum Kochen bei einem Freund eingeladen, der kurz vorher eine Weile in Thailand verbracht hat. Es gab selbstgemachtes Curry! Mhmhm.. lecker – dachte ich. Schon beim Kochen merkte ich an: “Bitte nicht zu scharf, danke!“ – „Nein, nein, das schmeckt schon gut“, war die Antwort und er schnitt die grünen Thai Chili fleißig weiter. Bereits nach dem ersten Löffel merkte ich dann, wie es im Mund anfing zu brennen. Nach dem dritten Löffel lief meine Nase und kurz darauf stand mir der Schweiß auf der Stirn. Das war definitiv zu scharf für mich! Mein Freund fand das Curry aber total lecker und lud sich direkt noch die zweite Portion auf. Mir war es doch zu scharf, so dass ich hungrig heimging 😉

    Chilisauce selber machen: Chilis bunt

    Darf’s noch etwas Schärfe sein?

    Ihr steht auf scharfe Saucen? Dann ist unser leckerer Harissa-Dip sicherlich auch etwas für Euch! Er schmeckt nicht nur zu Fingerfood wunderbar, sondern peppt auch Eure Suppen, Gemüsepfannen oder Fleischgerichte im Nu auf. Wer noch nicht zu 100% von der Schärfe überzeugt ist, den interessiert es vielleicht, dass die Chili viel mehr kann, als scharf zu sein. Chili ist eine echte Wunderwaffe gegen Krankheitserreger! Scharfes, gesundes Essen schmeckt also nicht nur gut, es stärkt auch Euer Immunsystem!

    Ein Tipp zum Schluss, wenn Euer Essen mal zu scharf war: Eine Studie der Hochschule Fulda zeigt, dass ein mit Mascarpone bestrichenes Toastbrot am besten hilft. Dank ihres hohen Fettgehalts neutralisiert Mascarpone den Chili-Scharfmacher „Capsaicin“. Das Toastbrot wirkt wie ein Schmirgelpapier und entfernt das Capsaicin von den Geschmacksrezeptoren Eurer Zunge.

    In diesem Sinne – jeder so wie er es mag! Und viel Spaß beim Ausprobieren der Chilisauce wünscht

    Eure Nadine

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    2 Kommentare

    Das wird bestimmt eine scharfe Angelegenheit. Das werde ich mal testen.

    Nadine sagt:

    Hey Udo,

    danke für Deinen Kommentar! Teste es unbedingt – volle Schärfe voraus 😉

    Liebe Grüße
    Nadine

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