#HelloVeganuary auf Indonesisch: Ein wunderbares Gado Gado

28. Januar 2022
Von Catharina Essen

    Veganes Essen hat sich in den letzten Jahren wirklich stark verändert. In den frühen 2000ern schien es so extrem, dass es von vielen als Beschwerde und nicht als bewusste Lifestyle-Entscheidung gesehen wurde. Und wer konnte es ihnen verdenken? Damals wurden selbst Vegetarier:innen kaum in Restaurants berücksichtigt. Von Gerichten ganz ohne Tierprodukte konnte da erst gar nicht die Rede sein. Aber: Die Zeiten ändern sich. Der Januar 2022 steht bei uns daher ganz im Zeichen von #HelloVeganuary, mit vielen veganen Highlights für einen pflanzenbasierten Monat. Gleichzeitig wird auch die Liste der spektakulären veganen Gerichte und Restaurants immer länger.

    Besonders viele davon gibt es auf der tropischen Paradiesinsel Bali – und eins hat es uns besonders angetan: Gado Gado.

    Dieses Gericht ist ein absoluter balinesischer Klassiker – man findet überall auf der Insel Variationen davon. Die Hauptzutat ist Tempeh, bestehend aus proteinreichen, fermentierten Sojabohnen, mit dem schon seit Jahrhunderten in Indonesien gekocht wird. Wenn Du ein Fleischesser bist, der seinen Fleischkonsum reduzieren will, ist das ein super Ersatz! Dazu kommen noch kleine gekochte Kartoffeln, ein Ei (für die nicht-vegane Version), frische Salatblätter und als Topping eine scharfe Erdnusssauce. Schon ist das Gado Gado fertig!

    Gado Gado

    Zutaten:

    • 2 Handvoll Salatblätter
    • 1 Handvoll grüne Bohnen, Enden abgeschnitten und blanchiert
    • 1 kleine Handvoll Sojasprossen, blanchiert
    • 1 kleine Handvoll Weißkohl, zerkleinert und blanchiert
    • 1 Kartoffel, in 1cm große Würfen geschnitten und gekocht
    • 80 g Tempeh, in dünne Scheiben geschnitten (<1cm)
    • 1 Karotte, in Stifte geschnitten und blanchiert
    • 1 Handvoll Cherrytomaten, halbiert
    • 3 Radieschen, in hauchdünne Scheiben geschnitten
    • 1 kleine Handvoll Brunnenkresse
    • ½ Gurke, in dünne Scheiben geschnitten
    • 2 EL süße Sojasoße
    • 100 g Crunchy Erdnussbutter
    • 2 TL gebratene Schalotten
    • 2 TL gebratener Knoblauch

    Zubereitung:

    1. Zu Beginn den Tempeh längs in ½ cm dicke Scheiben schneiden. In ein wenig Kokosöl mit einer Prise Salz bei mittlerer Hitze für ca. 15 Minuten knusprig anbraten. Dann vom Herd nehmen.
    2. In der Zwischenzeit das Gemüse waschen, schneiden und blanchieren. “Blanchieren” ist eine schnelle und einfache Zubereitungsmethode: Einfach einen großen Topf mit Wasser und 1 TL Salz zum Kochen bringen und die Zutaten hineingeben. Sobald das Wasser wieder kocht, 30 Sekunden abzählen und die Zutaten dann mit einem Sieblöffel herausnehmen und in Eiswasser geben, damit sie nicht mehr kochen. Es klingt umständlich, ist aber wirklich einfach. Dann das Wasser abgießen (und in eine Salatschleuder geben, wenn Du eine hast), bevor Du sie servierst.
    3. Bereite als nächstes die Satay-Soße vor, indem Du die Erdnussbutter mit der Sojasoße und einigen EL Kokosmilch mischst, bis die Soße die Konsistenz von Honig hat.
    4. Gib dann Karotten, Weißkohl, Bohnen, Sprossen, Kartoffel, gebratenen Knoblauch und Schalotte in eine große Schüssel und würze mit ¼ TL Salz und schwarzem Pfeffer nach Geschmack.
    5. Gib die Hälfte der Satay-Mischung dazu und vermische die Zutaten sanft.
    6. Zum Servieren lege das Gemüse auf die Gurkenscheiben und gib dann Cherrytomaten, Radieschen, Kresse und Tempeh dazu. Gib den Rest der Satay-Soße darüber und serviere dazu vegane Krabbenchips. Wenn Du eine nicht-vegane Version willst, kannst Du noch ein gekochtes Ei dazugeben.

    Wir wünschen guten Appetit! Was ist Dein liebstes Rezept zum Fernweh Stillen?

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