Wachteleier kochen – Tipps und Ideen zur Verwendung

26. Juni 2024
Von HelloFresh Kochen & Backen

    Wachteleier sind kleine Delikatessen, die mit ihrer Optik und ihrem Geschmack eine echte Bereicherung Deines Speiseplans darstellen. Ob wachsweich, pochiert oder hartgekocht – die Möglichkeiten zum Einsatz sind grenzenlos. Mit ihrem delikaten Geschmack und ihrer interessanten Optik sind sie eine Alternative zum Hühnerei. Aber wie kocht man Wachteleier eigentlich richtig und was kann man mit ihnen machen? Im Folgenden kannst Du Dir einen guten Überblick verschaffen.

     

    Wie kocht man Wachteleier richtig?

    Auch wenn es als Selbstverständlichkeit erscheint: Beim Kochen von Wachteleiern gibt es einige Dinge zu beachten, damit sie ihr volles kulinarisches Potenzial entfalten können. Mit der folgenden klar strukturierten Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt es Dir garantiert.

    1. Zuerst einmal geht es an die Auswahl der Eier. Am besten sind frische und intakte Eier aus kontrollierter Haltung. 
    2. Nun stellst Du den Kochtopf bereit. Fülle ausreichend kaltes Wasser in den Topf und gib die Eier hinein. Indem Du die Eier in das kalte Wasser legst, kannst Du der Gefahr des Aufplatzens recht gut entgegenwirken.
    3. Jetzt schaltest Du den Herd an und lässt das Wasser aufkochen. 
    4. Die Garzeit ist abhängig davon, wie weich Du die Eier haben möchtest. Für wachsweiche Frühstückseier rechnest Du etwa zwei bis drei Minuten. Für hartgekochte Eier sind vier Minuten ausreichend.
    5. Nach der erforderlichen Garzeit müssen die Eier unbedingt abgeschreckt werden. Am besten eignet sich dazu Eiswasser, zur Not tut es aber auch eine Schale mit kaltem Wasser.
    6. Nun nimmst Du die Eier aus dem Wasser – fertig. 

    Wichtig ist es, die Eier nicht zu überkochen. Mit etwas Übung gelingen Dir perfekte Wachteleier im Handumdrehen. 


    Alle Kochutensilien unterscheiden sich. Es handelt sich hierbei lediglich um Richtwerte. Stelle sicher, dass die Speisen vor dem Servieren kochend heiß sind. Nicht erneut aufwärmen.

    Was ist das Besondere an gekochten Wachteleiern?

    Gekochte Wachteleier haben einige interessante Eigenschaften, die sie von anderen Eiern unterscheiden. Was als Erstes auffällt, ist die geringe Größe der Wachteleier: Tatsächlich sind sie um etwa ein Drittel oder ein Viertel kleiner als gewöhnliche Hühnereier. Auch geschmacklich besteht ein Unterschied, denn Wachteleier zeichnen sich durch ein angenehmes, intensives Aroma aus, das einige Gourmets als nussig beschreiben. Von der Textur her ist das Eigelb fester und cremiger als das von Hühnereiern, das Eiweiß ist etwas zäher. Und last not least die Optik: Die kleinen, bunt gesprenkelten Eier sehen sehr dekorativ aus. Sie eignen sich deshalb sehr gut, um sie beispielsweise als Garnierung zu verwenden. Somit bieten gekochte Wachteleier ein einzigartiges Genusserlebnis, das Du Dir nicht entgehen lassen solltest.

     

    Wie kann man gekochte Wachteleier in der Küche verwenden?

    Gekochte Wachteleier sind ein echtes kulinarisches und optisches Highlight und eignen sich sehr gut für verschiedene Zubereitungsarten. Hier sind einige Ideen, wie Du gekochte Wachteleier in der Küche verwenden kannst.

    1. Halbiert und als Topping. Pochierte oder weich gekochte Wachteleier eignen sich hervorragend als Topping für leckere Salate, Suppen oder Avocado-Toast. Die kleinen, goldgelben Eidotter stechen förmlich aus den Gerichten heraus und machen sie zu einem echten Blickfang. 
    2. Als Vorspeise. Serviere doch mal hart gekochte Wachteleier mit Mayonnaise, Kräutern und Gewürzen als leckere Vorspeise oder als Snack. Die kleinen, delikaten Häppchen stimmen den Gaumen auf das Hauptgericht ein, gleichzeitig wecken die konzentrierten Aromen den Appetit, was sie zur perfekten Vorspeise macht. 
    3. Als kleine, feine Alternative zu Hühnereiern. Immer dann, wenn der Hunger nicht so groß ist, kommt ein aus Wachteleiern zubereitetes Omelett, Spiegelei oder Rührei sehr gelegen. Es ist eine ganz besondere Delikatesse, beispielsweise zum Frühstück oder Abendessen. Das intensive, nussige Aroma ist besonders reizvoll und eröffnet neue geschmackliche Horizonte. Die kleineren Eier erlauben obendrein eine individuelle Portionierung und wirken besonders elegant. Die klassischen Eier in Senfsoße werden zu einer exquisiten kulinarischen Köstlichkeit, wenn Du sie mit Wachteleiern zubereitest. 
    4. In Pastagerichten. Die italienische Küche ist für ihre vielen tollen Pastagerichte bekannt. Bereite Deine Spaghetti Carbonara anstelle mit Hühnereiern doch mal mit Wachtelei zu. Das cremige Eigelb kann dazu beitragen, die Textur der Pastasauce zu unterstreichen. 
    5. Als Zutat beim Backen. Ob Brot, Cupcake oder Quiche – mit Wachteleiern lassen sich viele herzhafte und süße Leckereien herstellen.
    6. Als Zutat zu einer Bowl. Innerhalb einer leckeren Quinoa-Bowl machen Wachteleier wirklich etwas her. Sie dienen als optisches Highlight, denn das intensive Eigelb kontrastiert wunderbar mit frischen Zutaten wie Rucola, Kirschtomaten und Petersilie. Noch dazu bringen Wachteleier durch ihre cremige Konsistenz eine tolle Textur in die Bowl. 

    Eine ganz besondere Delikatesse ist Ei Benedict, das Du anstelle von pochiertem Hühnerei mit Wachtelei zubereitest, wodurch es einen sehr eleganten Appeal erhält. Die Zubereitung ist ganz einfach: Du beginnst, indem Du ein Wachtelei aufschlägst, es behutsam in kochendes Essigwasser gleiten lässt und es pochierst, bis das Eigelb schön cremig ist. Danach nimmst Du das Ei mit der Schöpfkelle aus dem Wasser und lässt es abtropfen. In der Zwischenzeit toastest Du einen halbierten Muffin und bestreichst ihn dünn mit Butter. Nun widmest Du Dich der Hollandaise. Du gibst zwei Eigelb, einen Spritzer Zitronensaft, etwas Senf, Salz und Pfeffer in ein Gefäß, das Du in ein heißes Wasserbad stellst, und rührst nach und nach zerlassene Butter unter, bis eine sämige Sauce entsteht. Nun platzierst Du das pochierte Ei auf dem Muffin, gibst die Hollandaise darüber und garnierst alles mit etwas Schnittlauch. Wenn Du möchtest, kannst Du auch Kapern, gebratenen Bacon, Avocadoschnitze oder Kirschtomaten hinzufügen. 


    Alle Kochutensilien unterscheiden sich. Es handelt sich hierbei lediglich um Richtwerte. Stelle sicher, dass die Speisen vor dem Servieren kochend heiß sind. Nicht erneut aufwärmen.

    FAQs

    Muss man Wachteleier vor dem Kochen anstechen?

    Während einige Experten empfehlen, Wachteleier vor dem Kochen mit einer feinen Nadel am stumpfen Ende anzustechen, halten andere das nicht für nötig. 

    Wie öffnet man gekochte Wachteleier?

    Im Vergleich zum Hühnerei verfügen Wachteleier über eine ziemlich feste Schale. Zum Schälen empfiehlt es sich, das Ei mit leichtem Druck mit der Hand über eine harte Oberfläche zu rollen – so knackt die Schale rundum auf und sie lässt sich leicht entfernen. 

    Wie lange halten sich gekochte Wachteleier?

    Bei Zimmertemperatur halten sich gekochte Wachteleier etwa zwei Tage, im Kühlschrank sind sie dagegen bis zu zwei Wochen haltbar.

    Wie schmecken gekochte Wachteleier?

    Wachteleier schmecken würziger als Hühnereier. Ihr Aroma erinnert manche Leute an Nüsse oder Mandeln.


    Lebensmittel unterscheiden sich. Die auf den Lebensmittelverpackungen aufgedruckten Anweisungen haben Vorrang vor denen, welche in diesem Artikel genannt werden, und müssen immer befolgt werden.
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