Äpfel zum Backen – und was Ihr über sie wissen müsst! 27. September 2017

Von Ebru Wissen & Ideen

Äpfel zum Backen: Übersicht

Auch, wenn der Sommeranfang mit Erdbeerfeldern, bunten Blumen und T-Shirt-Wetter glänzen kann – der Herbstanfang hat mindestens genauso viel Charme.

Zeit für Herbstgefühle!

Ein erstes Zeichen für die goldene Jahreszeit? Neues aus der regionalen Obst- und Gemüse-Szene! Mit dem Herbst kommt des Deutschen Lieblingsobst, der Apfel, endlich wieder aus eigenem Anbau. Felder und Wiesen mit vielen, vielen Apfelbäumen laden zum Pflücken und Sammeln ein. Ein paar Äpfel schaffen es zwar nicht bis in den Korb, geschweige denn bis nach Hause, das restliche Obst wird aber meist gleich in der Küche weiterverarbeitet.

Wir backen aus den süßen und fruchtigen Äpfeln für unser Leben gerne leckere Kuchen, vom Blech oder aus der Form, machen aus ihnen Apfelmus und Apfelsaft, leckere Apfelchips oder den heiß begehrten Apfel-Crumble. Es gibt eigentlich nichts, was sich aus den rot, gelb und grünen Äpfeln nicht backen, kochen oder zubereiten lässt.

Äpfel zum Backen: Übersicht

Äpfel zum Backen

Apfel ist aber nicht gleich Apfel, besonders wenn es ums Backen geht. Die verschiedenen Apfelsorten haben ganz eigene, besondere Eigenschaften. Das sind feine Unterschiede in der Säure oder grundverschiedene Konsistenzen. So entfalten manche Äpfel beispielsweise ihr volles Aroma erst beim Backen, während andere in der Kuchenform nichts verloren haben. Für manches Gebäck wiederum brauchen wir Äpfel, die schnell und leicht zerfallen. Bei anderem sollen sie bissfest bleiben und ihre Form behalten.

Damit Ihr bei Euren unterschiedlichen Backvorhaben immer auf der richtigen Seite seid, habe ich für Euch unsere liebsten Äpfel zum Backen zusammengestellt.

Äpfel zum Backen: 5 Sorten

Boskoop

Der Boskoop hat eine fruchtig-säuerliche Note. Er kann ziemlich groß werden, bis zu 200 Gramm wiegen und ist meist rundlich, kantig. Sein zunächst mittelfestes Fruchtfleisch wird später mürbe und saftig. Der Boskoop kommt ursprünglich aus den Niederlanden und eignet sich am besten für Apfelmus oder Apfelpfannkuchen – an Weihnachten schmeckt er besonders lecker als Bratapfel.

Elstar

Der schöne Elstar ist noch recht jung, 1955 wurde er in den Niederlanden gezüchtet. Er hat eine säuerliche Note und ein saftiges Fruchtfleisch – damit macht er eine besonders gute Figur in ganz verschiedenen Apfelkuchen oder zum Beispiel auch im süßen Apfelstrudel.

Braeburn

Der Braeburn ist mit seiner herb-säuerlichen Art sehr beliebt in Europa. Er kommt aus Neuseeland und hat eine weite Reise hinter sich – wir sind froh, dass er es bis hierher geschafft hat! Sein aromatisches, festes und knackiges Fruchtfleisch eignet sich prima für Apfelstrudel, frischen Obstsalat oder Apfelmus.

Gravensteiner

Der süß-säuerliche Gravensteiner ist besonders aromatisch und supersaftig. Er kommt aus Norddeutschland und Dänemark und ist mittlerweile in ganz Deutschland verbreitet. Er gehört zu den Äpfeln, die man prima in rohem und purem Zustand essen kann und die sich gleichzeitig perfekt zum Kochen oder Backen eignen. Ihr könnt ihn zum Beispiel für einen Apfel-Streuselkuchen oder für den amerikanischen Apfel-Crumble nutzen – er bleibt auch nach dem Backen schön bissfest.

Golden Delicious

Ihr mögt richtig süße Äpfel mit wenig Säure? Der große, gelb-grüne Golden Delicious ist dann geradezu perfekt. Er kommt ursprünglich aus den USA und wird mittlerweile auf der ganzen Welt angebaut. Der leckere Apfel ist fest und saftig, aber je später er geerntet wird, desto mehliger wird er. Den Golden Delicious kannst Du prima zum Backen verschiedener Apfelkuchen oder auch für Apfelmus nutzen.

Unsere liebsten Äpfel zum Backen – auch zum Ausdrucken

Lasst Euch den Herbst mit all seinen geschmacklichen Facetten schmecken! Zum Beispiel mit diesen leckeren Apfel-Hafer-Keksen – besonders bei herbstlichem Regenwetter ein tolles Frühstück. 😉

Liebe Grüße
Eure Ebru

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