Kuchen einfrieren: Tipps & Tricks, wie es immer gelingt

21. Mai 2024
Von HelloFresh Kochen & Backen

    Die Party ist vorbei, aber es ist noch Kuchen übrig? Keine Sorge, Du musst die Köstlichkeiten nicht entsorgen. Kuchen einfrieren ist eine wunderbare Möglichkeit, den Genuss für später aufzubewahren. Natürlich kannst Du für Deine Gäste auch wunderbar vorbacken. So kannst Du den Kuchen zu passender Gelegenheit mit einem Handgriff auf den Tisch zaubern. Wie es geht, erfährst Du hier.

    Kann man Kuchen einfrieren?

    Du hast es sicher selbst schon erlebt. Nach einem Fest bleiben oft viele Reste übrig, die zum Wegwerfen einfach zu schade sind. Zum Glück musst Du das aber auch gar nicht, denn es gibt eine andere Option: Kuchen einfrieren! So kannst Du auch hervorragend vorplanen. Für anstehende Partys backst Du Deinen superleckeren herzhaften Kuchen mit Chorizo oder eine süße Variante einfach schon früher, als Du ihn benötigst. Am großen Tag taust Du ihn dann ganz einfach und unproblematisch auf.

    Besonders charmant ist diese Lösung nicht zuletzt, wenn im Spätsommer die Früchte in Hülle und Fülle heranreifen. Pflaumenkuchen oder Apfelkuchen eignen sich zum Beispiel gut zum Einfrieren. Und so genießt Du auch im Winter die Leckerei – vielleicht mit einem Klecks aufgeschlagener Sahne und einer Tasse frisch gekochtem, duftendem Kaffee?

    Welchen Kuchen kann man gut einfrieren?

    Grundsätzlich kannst Du alle Arten von Kuchen einfrieren. Trotzdem gibt es doch einige Kleinigkeiten, die Du beachten solltest:

    1. Die Konsistenz sahniger oder cremiger Kuchen und Torten kann sich durch das Einfrieren und Auftauen verändern.
    2. Kuchen mit Alkoholgehalt lassen sich gut einfrieren. Dies kann ein Rum-Gugelhupf oder ein Tiramisu-Kuchen (ohne Sahne zubereitet) sein. Der Alkohol kann sogar dafür sorgen, dass der Kuchen seine saftige Konsistenz behält.
    3. Blechkuchen, z. B. Obstkuchen aller Art, lassen sich sehr gut einfrieren. Egal ob Mürbeteig oder Hefeteig, ihnen kann das Einfrieren und Auftauen in der Regel nichts anhaben.
    4. Auch Streuselkuchen, Rührkuchen und Biskuit lassen sich gut einfrieren, ebenso Früchtekuchen und -brote.
    5. Schokoladenkuchen, Käsekuchen (ohne Sahnetopping) oder Brownies kannst Du jederzeit in Dein Gefrierfach geben.
    6. Zudem eignen sich trockene Kuchen wie Nusskuchen oder Gewürzkuchen hervorragend zum Einfrieren.
    Tipp:
    Du möchtest Deinen Kuchen frisch und warm genießen? Taue Deinen gefrorenen Kuchen (sofern er keine Sahne enthält) in der Mikrowelle auf – und dann lass es Dir schmecken!

    Ganzen Kuchen einfrieren 

    Du hast in Deinem Gefrierschrank genügend Platz? Dann ist es kein Problem, einen ganzen Kuchen einzufrieren – zum Beispiel einen leckeren Carrot Cake mit Creamcheese. Natürlich ist es aber auch möglich, einen ganzen Kuchen in die Hälfte oder in Viertel zu teilen. Du frierst Deinen Kuchen direkt nach dem Backen ein? Achte auf jeden Fall darauf, dass das Meisterwerk vor dem Einfrieren vollständig auskühlt.

    Kuchen mit Zuckerguss einfrieren

    Zu Ostern gibt es kleine Hefeteig-Hasen, die mit Eiern aus Zuckerguss verziert sind, an Weihnachten dürfen kleine Zuckergusskugeln auf dem Gebäck nicht fehlen. Auch die aus Zuckerguss hergestellten Verzierungen für Kuchen sind Teil vieler Rezepte – nicht nur zum Kindergeburtstag. 

    Die Frage lautet also: Kuchen mit Zuckerguss einfrieren – geht das? Und die Antwort darauf lautet: Ja! Die Logik dahinter erschließt sich sofort. Denn die meisten Kuchenrezepte enthalten auch raffinierten Zucker oder ein anderes Süßungsmittel, und auch sie können problemlos eingefroren werden.

    Kuchen mit Pudding einfrieren

    Wenn Du Kuchen mit Pudding einfrieren möchtest, gilt Folgendes:

    1. Die Konsistenz und die Textur des Puddings können sich verändern.
    2. Auch der Geschmack kann etwas verwässern.
    3. Gehe beim Auftauen behutsam vor. Am besten taust Du Kuchen mit Pudding nach dem Einfrieren im Kühlschrank auf.
    4. Dies dauert zwar seine Zeit (am besten über Nacht), erhält aber die Qualität des Puddings so weit wie möglich.

    Kuchenboden einfrieren

    Kuchenboden einfrieren funktioniert sehr gut – vor allem Biskuit lässt sich ganz einfach einfrieren. Überlege Dir gut, ob Du einen Mürbteig-Boden oder einen Hefeteig-Boden einfrieren möchtest. Meistens ist es einfacher, den komplett fertiggestellten Kuchen inklusive Belag einzufrieren.

    Frierst Du mehrere Biskuitböden ein, trenne sie durch Backpapier und verhindere so ein Aneinanderkleben. Du kannst die Böden so ganz einfach einzeln bei Bedarf aus dem Gefrierfach holen.

    Kann man Kuchen vorbacken und einfrieren?

    Auch hier lautet die Antwort: Ja! Das ist sogar eine sehr gute Idee, wenn es dann am eigentlichen Backtag schnell gehen soll. So gehst Du vor: 

    1. Lass den Kuchen nach dem Vorbacken vollständig abkühlen.
    2. Verpacke den Kuchen luftdicht, um Gefrierbrand zu vermeiden.
    3. Die meisten Kuchensorten halten sich im Gefrierschrank bis zu 3 Monate.
    4. Am besten ist, den Kuchen langsam im Kühlschrank auftauen lassen, um die beste Textur und Feuchtigkeit zu erhalten.
    Tipp:
    Möchtest Du den Kuchen glasieren oder dekorieren? Diesen Arbeitsschritt machst Du nach dem Auftauen direkt vor dem Servieren, nicht vor dem Einfrieren.

    Kuchen einfrieren in Alufolie – geht das?

    Wenn Du Kuchen in Alufolie einfrierst, sorgst Du dafür, dass die Feuchtigkeit gut gespeichert wird. Bewahre Deinen Kuchen aber trotzdem auch noch in einem luftdichten Behälter auf. Achte auch darauf, dass die Alufolie sauber ist, bevor Du den Kuchen darin einwickelst. Und friere darin keine säurehaltigen Lebensmittel wie beispielsweise Obstkuchen ein. Die Folie reagiert mit Säure. Dadurch kann sich der Geschmack verändern, keine Mengen Aluminium können durch Korrosion in die Lebensmittel übergehen.

    Wie lange kann man Kuchen einfrieren?

    Die Aufbewahrung im Gefrierschrank oder -fach bis zu drei Monate ist in der Regel problemlos. So lange bleiben Feuchtigkeit, Konsistenz und Geschmack erhalten. Achte beim Auftauen immer auf Geruch und Aussehen. Sieht der Kuchen matschig und eher farblos aus, ist er zum Verzehr nicht mehr geeignet. Auch ein säuerlicher Geruch weist darauf hin, dass er verdorben ist.

    FAQs 

    Wie friert man Kuchen am besten ein?

    Am besten frierst Du Deinen Kuchen ein, indem Du ihn zuerst vollständig abkühlen lässt und ihn dann in einen luftdichten Behälter gibst. Achtung bei sahnigen und cremigen Kuchen und Torten, hier kann sich durch das Einfrieren und Auftauen die Konsistenz verändern.

    Kann man Kuchen mit Pudding einfrieren?

    Grundsätzlich ist es möglich, Kuchen mit Pudding einzufrieren. Allerdings können sich Konsistenz und Geschmack verändern. Probier einfach aus, ob es für Dich passt.

    Wie taut man gefrorenen Kuchen auf?

    Am besten taust Du Deinen gefrorenen Kuchen über Nacht im Kühlschrank auf. Gib den Kuchen zum Auftauen in die Mikrowelle, wenn Du ihn warm genießen möchtest.

    Kann man aufgetauten Kuchen wieder einfrieren?

    Es empfiehlt sich nicht, aufgetauten Kuchen nochmal einzufrieren. Geschmack und Konsistenz leiden, ebenso die Frische.


    Lebensmittel unterscheiden sich. Die auf den Lebensmittelverpackungen aufgedruckten Anweisungen haben Vorrang vor denen, welche in diesem Artikel genannt werden, und müssen immer befolgt werden.
    Letzter Beitrag
    Kürbiskerne trocknen: Tipps & Tricks, mit denen das sofort gelingt Kürbiskerne trocknen: Tipps & Tricks, mit denen das sofort gelingt
    Nächster Beitrag
    Johannisbeeren einfrieren: So sind die pikanten Früchte stets zur Hand Johannisbeeren einfrieren: So sind die pikanten Früchte stets zur Hand

    Das könnte Dir auch gefallen